E-Mailkultur

Die größte Gefahr für die Produktivität ist E-Mail. Das Lesen der E-Mail, das Schreiben der E-Mail, Mitteilungen über E-Mail. E-Mail dringt in alle Bereiche vor und drängt sich auf. Daher ist dieser Text zur E-Mailkultur entstanden, mit dem Ziel, den Strom an E-Mail zu begrenzen und in gute Bahnen zu lenken.


E-Mail lesen

Das Lesen der E-Mail ist beschränkt auf höchstens drei Mal pro Tag, am Wochenende nur ein Mal pro Tag. E-Mail ist grundsätzlich etwas, wovon man nie mit Sicherheit wissen kann, ob jemand unmittelbar darauf reagieren wird. Wenn man möchte, dass jemand sofort reagiert, dann gibt es noch das Medium “Telefon”. Das Abrufen der E-Mail tagsüber erfolgt ungefähr nach diesem Schema.

E-Mail beantworten

Das Beantworten der E-Mail ist an manchen Tagen eine zeitraubende Tätigkeit. Zur Beschleunigung und um die Spreu vom Weizen zu trennen, gelten die nachfolgenden Regeln.

E-Mail versenden

Versenden der E-Mail kann den ganzen Tag über.

Kulturpflege

Um die Produktivität zu sichern, sind alle automatischen Hinweissysteme deaktiviert, auch die des Handys. Möchten Sie mich schnell erreichen oder haben Sie eine E-Mail geschickt, die ich sofort lesen sollte? Rufen Sie mich an.

E-Mailkultur hat das Ziel, den Strom an E-Mail zu begrenzen, um produktiv zu bleiben. Jeder ist frei, sich diese Kultur zu eigen zu machen.

Fügen Sie den folgenden Text in Ihre Signatur, wenn Sie deutlich machen wollen, dass Sie sich an die Regeln von E-Mailkultur halten:

Ich pflege diese E-Mailkultur: http://e-mailkultur.de

Haben Sie Anregungen um diese Kultur weiterzuentwickeln? Nehmen Sie per E-Mail Kontakt auf mit sebastian@e-mailkultur.de (auch dort gelten die Regeln der E-Mailkultur).

E-Mailkultur ist eine Initiative von Reinier Ladan und wurde mit Genehmigung des Initiators ins Deutsche übersetzt von Sebastian Fuchs. E-Mailkultur unterliegt der gleichen Lizenz wie das niederländische Vorbild e-mailbeleid: Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 3.0 German License.